Bindlach gestern
Ölbilder von Harald Schmeißer
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Das Obstpressheisla (um 1953)

Das Gebäude beherbergte von 1950 bis 1960 die Obstpresse des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins; danach diente es bis zu seinem Abriß 1986 als Gemeindewerkstatt.

Die Rinne (um 1920)

Im Bild links (hinten): Das Künßberg-Schlößchen; in der Mitte die "Meiernbauern-Fischer" und rechts das Anwesen Fischers-Horn.

Das Haus Fischers-Horn (um 1920)

Das Haus wurde vom Fabrikanten Max Horn (von 1948-1954 erster Bürgermeister) erworben; leider ließ er das idyllisch gelegene Gebäude bereits 1926 abreißen.
Im Vordergrund erkennt man den teilweise mit Brettern abgedeckten Mühlbach.


Das Schlößchen (um 1925)

Das Künßbergschloß wurde von Wilhelm August von Künßberg 1716 erbaut und beherbergte später den Kolonialwarenladen des "Schloß-Kunz".
Links der Straße der wiederum teilweise mit Brettern abgedeckte Mühlbach und ganz links das Haus Mayernbauern-Fischer.

Das Lehenwirtshaus (um 1954)

Die Existenz des Gasthauses Schultheiss, "Lehenswirt" genannt, ist bis in die Zeit vor der Reformation belegt: Es gab immer wieder aktenkundigen Streit um den Bierbezug. Manche Dinge ändern sich nie... das Gebäude selbst allerdings wurde 1990 durch einen Neubau ersetzt.

Die Lehenstraße (um 1956)

Blick aus dem ersten Stock des Lehenswirts. Vorne Links das alte "Schlochtheisla"; im Hintergrund die Steigstraße (links) und die Hirtengasse.

Die Lehenmühle (um 1952)

Von der Rückseite des Lehenswirts sieht man den Mühlbach und die alte Mühle. Die Lehenmühle läßt sich, wie auch die Bärenmühle, bis ins Jahr 1398 nachweisen. Sie war bis 1970 in Betrieb und diente bis zu ihrem Abbruch 1990 als Wohnhaus.

Die Hirtengasse (um 1935)

Die Hirtengasse führt Osteinwärts in das Dorf. Der Straßenname und die Flurbezeichnung "Hirtenäcker" erinnern an die vormals große Bedeutung des Hirten, der das Vieh vieler Bauern hütete.

Die Schleifmühle (um 1930)

Die letzte der der drei Bindlacher Mühlen liegt am Oberlauf des Furtbaches in Richtung Allersdorf. Sie wird 1441 zum erstenmal erwähnt und war bis zum Krieg in Betrieb. Das Gebäude existiert zwar noch, ist zur Zeit aber dem Verfall preisgegeben.

Das Dampfdreschen (um 1930)

Der "Lanz" Dampfdrescher mit seinem Troß aus Maschinen und Helfern zog nach der Erntezeit von Hof zu Hof und nahm den Bauern die mühselige Arbeit mit dem Dreschflegel ab.
Für alle, die nicht mitarbeiten mußten, ein faszinierendes Spektakel.