Bindlach gestern
Ölbilder von Harald Schmeißer
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Das Anwesen Naiser (um 1912, Bernecker Straße 19)

Das Anwesen der Familie Naiser war einer der größten Bauernhöfe in Bindlach; das Hauptgebäude entstand vermutlich bereits um 1830. 1973 wurde es mitsamt Stallungen und Werkstatt ersatzlos abgerissen.

Am alten Rathaus (um 1959)

Das alte Rathaus von 1866, im Bild rechts von der Bartholomäuskirche, wurde 1980 durch einen modernen, den Ansprüchen einer Großgemeinde genügenden, Neubau ersetzt. Zum Glück für das Ortsbild schaffte es der Architekt, den ehrwürdigen Platz um das 1782 eingeweihte Gotteshaus nicht allzu sehr zu verschandeln.

Am Wirtshügel (um 1870)

Das alte Bindlacher Wirtshaus war sogar im Vergleich zum Naiserschen Anwesen ein Riese. Im oberen Saal gab es einen vornehmen Saal, der reich mit Spiegeln und Bildern geschmückt war; hier traf man sich zu allen besonderen, feierlichen Angelegenheiten
Das Haus im Hintergrund rechts ist das Ursprungsgebäude der späteren Brauerei.

Die Feuerleiter (um 1950)

Die Feuerleiter entstand vermutlich ursprünglich als Brandgasse nach einer Feuersbrunst, die 1689 den Ortskern heimgesucht hatte. Einem Bericht aus dem Jahre 1774 zufolge bewahrte die örtliche Feuerwehr in dieser Gasse ihre Feuerleitern und -Haken auf; daraus dürfte sich ihr späterer Name herleiten.

Die untere Steiggasse (um 1940)

Blick aus Richtung des alten Rathauses zur "Blitzeck'n".

Die Blitzeck'n (um 1956)

Dieser Abschnitt der alten Steigstraße wurde "Blitzeck'n" genannt, weil der Weg in zwei scharfen Kurven um das Bayerleinshaus (links) herumführte.
1961 wurde das "Verkehrshindernis" beseitigt.

Im Steig (um 1935)

Das Wirtshaus "zum Steig" besaß, wie auch das Lehenwirtshaus, einen separaten Tanzsaal im Hinterhof; seit 1950 ist auf dieser Fläche auch der Kegelverein "SKC Steig" beheimatet. 1965 wurde der Tanzsaal zugunsten neuer Gasträume und einer neuen Kegelbahn abgerissen; das alte Wirtshaus mußte schließlich 1975 einem Wohngebäude Platz machen.

Haus des Weiher-Gerch (um 1940)

Diese Idylle existiert noch heute und ist ein trauriges Beispiel für das Dilemma der Heimat- und Denkmalpflege: Dem ursprünglichen Wirtschaftszweck nicht mehr dienlich, zum Wohnen zu bescheiden, zum Abreißen zu schade...

Die Bärenmühle (um 1950)

Das renovierte Gebäude ist noch heute das erste Haus in der Raiffeisenstraße. Es wurde mehrfach Umgebaut und Renoviert, aber seinen früheren Zweck kann man immer noch erahnen.
Im Vordergrund: Das alte Feuerwehr-Staubecken (angelegt 1938).

In der Pfitsch'n (um 1904)

Der alte Teich, "die Pfitsch'n", verlieh dem angrenzenden Grünzug und dem umliegenden Dorfviertel ihren Namen. Zwischenzeitlich trockengelegt und als Bolz- und Festplatz verwendet, wurde sie 1994 wiederbelebt: Die Grünanlage und der an alter Stelle plazierte Weiher bilden heute einen Gemeindepark.