Bindlach gestern
Ölbilder von Harald Schmeißer
1-10 | 11-20 | 21-30 



Die Bindlacher Allee (um 1940)

Die alte Alle ist noch als Fußweg erhalten; für den PKW-Verkehr wurde parallel (in Blickrichtung links) eine modernere Straße angelegt.

Das Pollack-Haus (um 1910, Bayreuther Str. 14)

Das Haus mit bewegter Familiengeschichte entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; 1981 mußte es leider abgerissen werden.

Das Thiem-Haus (um 1910, Bayreuther Str. 8)

Das 1823 gebaute Haus wurde bekannt durch den Lehrer und Bindlacher Chronisten Adam Thiem.

Die Tankstelle Schönheiter (um 1956, an der Bayreuther Straße)

Bindlachs erste moderne Tankstelle wurde 1955 von Konrad Schönheiter auf der Fläche des alten Gefängnisses erbaut. 1987 mußte er sich der "großen" Konkurrenz geschlagen geben - eine Modernisierung war auf dem winzigen Areal nicht möglich.

Die alte Brücke (um 1900)

Bis zum Bau der Reichsautobahn (um 1934-36) verlief der gesamte Straßenverkehr zwischen München und Berlin über die bereits 1743 gebaute Brücke. Später mußte sie einer Straßenverbreiterung weichen.

Die Dorfschmiede (um 1950)

Das Gebäude der Dorfschmiede steht noch heute, allerdings ohne Vordach.
Der Holzturm links beherbergte die zum Trocknen aufgehängten Schläuche der Feuerwehr, und auf der Brücke über den Furtbach posieren zwei "Kerwamadla".

Treffpunkt Ortsmitte (um 1919, Kreuzung B2, Bahnhof- und Raiffeisenstraße)

Sraßendörfer wie Bindlach haben selten einen Gemeindeplatz; der Markt fand im nahegelegenen Bayreuth statt. Deshalb traf man sich hier zum Ratschen und Tratschen.

Die Bären-Apotheke (um 1954)

Erst 1950 gebaut mußte die "alte" Apotheke schon 1985 einem Neubau weichen, der bis heute seinem Zweck dient. Im Vordergrund, hinter der Absperrung, verläuft der heute zum größten Teil kanalisierte Furtbach; im Volksmund auch "Säuboch" genannt.

Die Bahnhofstraße (um 1910)

Links im Bild: Der Kolonialwarenladen des Heinrich Küfner; rechts der Furtbach und die Bäckerei Schultheiß/Steinlein.

Die Hofer Straße (um 1910)

Bis 1960 gab es nur über den Ort verteilte Hausnummern; damals nannte man die Hauptstraße "Hofer Straße". Im Hintergrund erkennt man den Kamin der 1837 erbauten Brauerei und die Bayreuther Straße.